Ausgehend vom Motto des Gipfels „Von der Empfehlung zur Entscheidung?“ entwickelten die Teilnehmenden die beim Auftakt 2025 formulierten Handlungsempfehlungen für die Politik weiter.
In sechs Themenfeldern dienten Best-Practice-Beispiele aus verschiedenen Bereichen des Gesundheitswesens als Grundlage, um übertragbare Erfolgsfaktoren zu identifizieren und daraus konkrete Handlungspfade für Bund und Länder abzuleiten.
Wir sehen, dass unsere Forderung nach mehr Prävention mehr und mehr Resonanz erfährt. Die Politik fängt an, zu reagieren! Nun gilt es, den Dialog weiter zu festigen – und es müssen Taten folgen.
Prof. Rita Schmutzler, Präsidentin, Deutsche Krebshilfe
Das Podiumsprogramm im Überblick
Bei der Besteuerung von Tabak, Alkohol oder Zucker geht es nicht um Bevormundung, sondern um das Solidarprinzip! Es ist nicht solidarisch, hohe Kosten zu verursachen und nicht zu versuchen, diese zu reduzieren.“
Prof. Hendrik Streeck, Sucht- und Drogenbeauftragter der Bundesregierung
Grußwort: Judith Gerlach (MdL, Bayerische Staatsministerin für Gesundheit, Pflege und Prävention).
Dialog: Wo steht Deutschland bei der Krebsprävention?
Auftaktgespräch mit Prof. Dr. Rita Schmutzler (Präsidentin, Deutsche Krebshilfe) und Prof. Dr. Michael Baumann (Vorstandsvorsitzender, DKFZ).
Keynote: Was uns Nichthandeln kostet
Prof. Dr. Hendrik Streeck (Sucht- und Drogenbeauftragter der Bundesregierung) über Sucht- und Verhältnisprävention als zentralen gesundheitsökonomischen Hebel der Krebsprävention.
Paneldiskussion: Politische Prioritäten für Prävention 2026
Eingeleitet durch drei Leadership-Impulse. Auf dem Podium:
- Carola Reimann (Vorstandsvorsitzende, AOK-Bundesverband)
- Dr. Andreas Gassen (Vorstandsvorsitzender, Kassenärztliche Bundesvereinigung)
- Karin Maag (unparteiisches Mitglied des Gemeinsamen Bundesausschusses (G-BA))
- Johannes Wagner MdB (Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen)