Nationaler Krebspräventionsgipfel

Wie lässt sich Krebsprävention in Deutschland wirksam gestalten? Um diese Frage zu beantworten, versammelt der Krebspräventionsgipfel einmal im Jahr führende Köpfe aus Wissenschaft, Politik, Gesundheitswesen und Gesellschaft in Berlin.

Mit dem Nationalen Krebspräventionsgipfel wollen wir eine langfristige Krebspräventionsstrategie für Deutschland auf der Grundlage evidenzbasierter Ergebnisse aus der Forschung entwickeln.

Michael Baumann, Vorstandsvorsitzender des DKFZ

In Deutschland erkranken jährlich mehr als 500.000 Menschen neu an Krebs. Bis zu 40 Prozent dieser Fälle wären vermeidbar, etwa durch einen gesünderen Lebensstil, gezielte Aufklärung oder Impfungen. 

Damit dieses wertvolle Wissen aus der Forschung schneller in den Alltag übertragen wird, haben das Deutsche Krebsforschungszentrum (DKFZ), die Deutsche Krebshilfe und der Tagesspiegel den Krebspräventionsgipfel ins Leben gerufen. Gemeinsam wollen die Partner eine langfristige, evidenzbasierte Strategie für eine flächendeckende Umsetzung der Krebsprävention in Deutschland etablieren.

Der Auftakt 2025

Der Startschuss für die Initiative fiel am 17. Juni 2025 in Berlin. Zum ersten Gipfel kamen rund 40 Fachleute zusammen, die konkrete und messbare Handlungsempfehlungen in folgenden Themenbereichen erarbeiteten:

  1. Krebsprävention als gesamtgesellschaftliche Querschnittsaufgabe ressort- und politikfeldübergreifend verankern
  2. Austausch, Kooperation und Vernetzung aller Akteure in der Krebsprävention stärken 
  3. Verhältnisprävention gesetzgeberisch fördern und gezielt in den verschiedenen Lebensbereichen implementieren
  4. Die Lebenswelten Schule, Bildung und Beruf systematisch für Krebsprävention und Gesundheitsförderung nutzen 
  5. Zugang zu Präventionsangeboten niederschwellig und zielgruppengerecht gestalten

Diese richten sich an Entscheidungsträger in Politik, Gesundheitswesen, Forschung, Bildung und Wirtschaft und sollen der Präventionspolitik neue Impulse geben.

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