Unter dem Motto „Mach(t) Dich schlau zu HPV“ beschäftigt sich die Mitmachstation mit humanen Papillomviren, kurz HPV. Diese Erreger sind weit verbreitet, einige Varianten verursachen Krebs. Wer das Schiff besucht, kann selbst aktiv werden und erfährt, wie HPV übertragen wird und weshalb eine Impfung im Kindes- und Jugendalter vor bestimmten Krebserkrankungen schützen kann.
Die HPV-Mitmachstation gibt spielerisch Antworten auf Fragen rund um HPV, zum Beispiel:
- Was sind humane Papillomviren?
- Welche Krebsarten lösen sie aus?
- Wie senkt die HPV-Impfung das Risiko?
- Warum wird die Impfung für Mädchen UND Jungen empfohlen?
Gemeinsames Projekt zur Krebsprävention
Das Exponat entstand in enger Zusammenarbeit zwischen dem DKFZ und der Deutschen Krebshilfe. Beteiligt waren Fachleute aus verschiedenen Disziplinen wie Pädagogik, Virologie, Prävention und Medizin. Ziel ist es, wissenschaftliche Erkenntnisse verständlich zu vermitteln und über den Zusammenhang von HPV und Krebs aufzuklären.
MS Wissenschaft 2026
Die MS Wissenschaft ist ein umgebautes Binnenschiff, das jedes Jahr eine Ausstellung zu aktuellen Themen aus Forschung und Technologie zeigt. Die Tour 2026 widmet sich der Medizin der Zukunft. Rund 30 Mitmach-Exponate geben Einblicke in neue Entwicklungen im Gesundheitsbereich, darunter künstliche Intelligenz in der Diagnostik, personalisierte Behandlungsansätze, Prävention und geschlechtersensible Medizin.
Die MS Wissenschaft startet ihre Reise am 7. Mai in Berlin und legt anschließend in 35 kleinen und großen Städte in Deutschland, Polen und Österreich an.
Der Eintritt ist frei.
Hier geht's zum Tourplan.
Wer vorab einen Blick auf die HPV-Ausstellung werfen möchte, findet hier weitere Informationen.
Gut zu wissen: Häufige Fragen zu HPV
Humane Papillomviren sind weit verbreitet. Viele Menschen infizieren sich im Laufe ihres Lebens damit, oft ohne es zu bemerken. In den meisten Fällen heilt die Infektion von selbst aus. Bei etwa zehn Prozent bleibt das Virus jedoch im Körper und kann dann, Jahre später, Krebs verursachen.
Die Viren werden vor allem durch Haut- oder Schleimhautkontakt beim Sex oder engem Körperkontakt übertragen.
Bestimmte HPV-Typen können verschiedene Krebsarten verursachen, darunter Gebärmutterhalskrebs sowie Tumoren im Mund-Rachen-Bereich, am After, an der Vulva, der Vagina und am Penis.
Die Ständige Impfkommission empfiehlt die HPV-Impfung für Mädchen und Jungen zwischen 9 und 14 Jahren. Bis zum 18. Geburtstag kann sie auf Kosten der gesetzlichen Krankenkassen nachgeholt werden.